Ein umfassender Wegweiser – vom Notfallfonds zur eigenen Investitionsstrategie
Band 9 der Reihe »Finanzen im Leben« ist die Folgeband zu Band 4 und erweitert die Perspektive um Empowerment-Strategien und Netzwerk-Aufbau. Während Band 4 die Grundlagen finanzieller Eigenverantwortung legt, geht Band 9 in die aktive Vermögensgestaltung: Notfallfonds, Investitionsstrategien, digitale Tools und das Knüpfen finanzieller Netzwerke.
Frank Heisler verbindet konkrete Werkzeuge mit Praxisbeispielen erfolgreicher Frauen, die finanzielle Selbstbestimmung gelebt haben. Das Buch zeigt: Empowerment ist Praxis, nicht Theorie. Wer wartet, bis er sich »bereit fühlt«, wartet ein Leben lang. Wer den ersten konkreten Schritt macht, gewinnt Schwung.
Mit Schweizer Bezug richtet sich das Buch an Frauen, die nach den Grundlagen aus Band 4 einen nächsten konkreten Schritt machen wollen – sei es der Aufbau eines Notfallfonds, der Einstieg ins Investieren, der Wechsel zu besseren Finanztools oder der Aufbau eines Finanz-Netzwerks gleichgesinnter Frauen.
Seiten Empowerment-Strategien
Lebensphasen
im Vergleich
Netzwerk als
nicht-finanzielles Kapital
Jahre Beratungserfahrung
Das Buch ergänzt Band 4 (»Frauen und finanzielle Eigenverantwortung«). Wer dort die Grundlagen geschaffen hat, findet hier die Praxis-Werkzeuge. Beide Bände lassen sich auch eigenständig lesen.
Die Hauptkapitel von Band 9 im Überblick.
Die zentralen Argumentationslinien des Buches – verdichtet auf sieben Aussagen.
Der Unterschied zwischen Frauen, die finanziell selbstbestimmt sind, und denen, die es bleiben wollen, ist meist nicht Wissen – sondern erste konkrete Handlung. Lesen, ohne zu handeln, ändert nichts.
3–6 Monatslöhne auf einem separaten Konto. Diese eine Massnahme verändert die Verhandlungsposition in Beziehung, Beruf und Lebensentscheidungen mehr als jede andere finanzielle Massnahme.
Studien zeigen: Frauen erzielen oft bessere Renditen, weil sie weniger handeln und disziplinierter sind. Das Klischee »Frauen können nicht investieren« ist empirisch widerlegt.
Mit guten Apps und Robo-Advisor kann jede Frau heute investieren – ohne Bankberatungstermin, ohne Mindesteinlage von 50.000, ohne den klassischen Beratungsdialog, der oft als demotivierend erlebt wird.
Ein Netzwerk gleichgesinnter Frauen, die offen über Geld reden, ist wertvoller als der beste einzelne Berater. Heisler erklärt, wie solche Netzwerke entstehen und gepflegt werden.
Wer Geschichten anderer Frauen liest, die Vermögen aufgebaut, Unternehmen gegründet, frühpensioniert haben – verändert sein eigenes Selbstbild. Das ist nicht Soft-Skill, das ist neuropsychologisch dokumentiert.
Frauen leben statistisch länger als Männer. Wer mit 30 anfängt zu investieren und mit 90 aufhört, hat 60 Jahre Zinseszins – ein mathematischer Vorteil, der durch keine andere Strategie übertroffen wird.
Aus Kapitel 2: Aufbau eines Notfallfonds
Wenn ich als Berater einer Klientin nur eine einzige Empfehlung aussprechen dürfte, wäre es diese: Bauen Sie einen Notfallfonds auf. Drei bis sechs Monatslöhne. Auf einem separaten Konto. Bevor Sie irgendetwas anderes tun.
Das klingt unspektakulär. Es ist nicht der Stoff, aus dem Finanz-Bestseller gemacht sind. Aber es ist die einzige Massnahme, die ich in 15 Jahren Beratungspraxis fast niemals bereut habe – und ihr Fehlen habe ich in praktisch jeder Lebenskrise meiner Klientinnen als entscheidenden Faktor erlebt.
Warum ist der Notfallfonds so wichtig? Weil er die unsichtbare Verhandlungsbasis Ihres Lebens definiert. Eine Frau mit Notfallfonds kann einen Job kündigen, der toxisch geworden ist – ohne Existenzangst. Sie kann eine Beziehung beenden, die nicht mehr funktioniert – ohne in finanzielle Abhängigkeit zu fallen. Sie kann eine Geschäftsidee verfolgen, die Risiko bedeutet – ohne Familienfinanzen zu gefährden. Sie kann ein Sabbatical machen, um sich neu zu orientieren – ohne Schulden aufzunehmen.
Eine Frau ohne Notfallfonds kann all das nicht. Oder sie kann es, aber unter so massivem psychischem Druck, dass die Entscheidung verzerrt wird. Der Notfallfonds ist nicht nur Geld auf einem Konto. Er ist eine Form von Lebensautonomie, die jede Frau – unabhängig vom Einkommen – aufbauen kann.
Der Aufbau ist einfach: Pro Monat einen festen Betrag auf ein separates Konto überweisen, das nicht mit dem Alltagskonto verbunden ist. Auch 100 Franken pro Monat sind ein Anfang. In drei Jahren sind das 3.600 Franken plus Zinsen – ein realer Notfallfonds für viele Lebenslagen. In zehn Jahren ein erheblicher Puffer.
[Auszug aus Kapitel 2. Das vollständige Buch enthält detaillierte Strategien zum Aufbau, der richtigen Höhe und der Anlage des Notfallfonds.]
Das Buch ist besonders relevant für:
Sie haben die Grundlagen finanzieller Eigenverantwortung verstanden und wollen jetzt aktiv handeln – nicht nur weiterlesen.
Sie führen ein Unternehmen oder freiberufliche Tätigkeit. Notfallfonds und Vorsorge sind hier noch wichtiger – und komplizierter – als bei Angestellten.
Sie spüren, dass Sie spät starten – mit 40, 45, 50. Das Buch zeigt, dass es nie zu spät ist und welche Strategien für Spät-Starterinnen besonders wirksam sind.
Sie balancieren Familie und Karriere und haben das Gefühl, für eigene Finanzen keine Zeit zu haben. Heisler zeigt: 30 Minuten pro Woche reichen, wenn richtig eingesetzt.
Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Band 9.
Band 4 legt die Grundlagen finanzieller Eigenverantwortung – das Warum und Wie. Band 9 baut darauf auf mit Empowerment-Strategien und konkreter Praxis – Notfallfonds, Investieren, Netzwerke. Beide ergänzen sich, sind aber auch eigenständig lesbar.
Das Buch nennt Kategorien (Robo-Advisor, Banking-Apps, Vermögens-Tracker, Trading-Plattformen) und Bewertungskriterien, aber keine konkreten Produkt-Empfehlungen. Konkrete Empfehlungen wären schon kurz nach Drucklegung veraltet.
Nein. Das Buch beginnt mit den ersten Schritten und baut systematisch auf. Wer Band 4 gelesen hat, ist optimal vorbereitet. Wer ohne Vorwissen einsteigt, kommt mit etwas mehr Eigenrecherche auch zum Ziel.
Drei bis sechs Monatslöhne auf einem separaten, schnell zugänglichen Konto. Drei Monate als Minimum für stabile Beschäftigungslage. Sechs Monate für Selbstständige, Alleinerziehende oder Personen in unsicheren Branchen.
Drei Wege: lokale Frauen-Finanz-Stammtische (in vielen Schweizer Städten existent), Online-Communities (Foren, Facebook-Gruppen, Discord-Server), oder selbst gründen mit drei bis fünf befreundeten Frauen, die regelmässig über Finanzen reden wollen.
Nein, im Gegenteil. Die Risikobereitschaft ist statistisch tiefer, was zu konservativeren Portfolios führt – aber zu konservativ ist auch ein Risiko (Inflation, Renditeverzicht). Das Buch hilft, die richtige Balance für die jeweilige Lebensphase zu finden.
Für laufende Beobachtung 15–30 Minuten pro Woche. Für strategische Reviews 2–3 Stunden pro Quartal. Für einen kompletten Jahres-Check einen halben Tag. Das ist weniger Zeit, als die meisten Frauen für Beauty- oder Wellness-Routinen aufwenden – mit deutlich grösserem Lebensimpact.
Schweizer Finanz- und Vorsorgeberater, Buchautor und Gründer der UFP GmbH (Unique Finance Planning) in Baar, Kanton Zug. Über 15 Jahre Beratungspraxis. Verbindet klassische Finanzplanung mit Entscheidungspsychologie und ganzheitlicher Lebensphasenbetrachtung.
Beruflicher Werdegang: Ausbildung als Elektriker, Datenverarbeitungskaufmann, Studiengänge an Schweizer Fachhochschulen, Tätigkeit in Schweizer Banken und der IT-Branche, seit 2010 selbstständiger Finanz- und Vorsorgeberater.
Werk: Autor von 19 Finanzbüchern – der 17-bändigen Reihe »Finanzen im Leben« sowie zwei Standalone-Werken aus 2025.
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